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Dieses Thema hat 2 Antworten
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 Alanya
Manuela Offline


Beiträge: 549


18.02.2010 13:57
Skandal antworten

Skandal: 4 Delphine in einem Delphinpark in Alanya gestorben

Türkische Delphinarien standen bereits mehrfach in der Kritik für Behandlung ihrer Tiere, so daß deutsche Reiseveranstalter einige bereits aus ihrem Programm nahmen. Nun starben vier Delphine in einer ähnlichen Anlage bei Alanya.

Die Zustände in türkischen Delphinarien sind nicht immer zum Besten. Deshalb hat die TUI das „Dolphin Land“ in Antalya bereits aus ihrem Programm gestrichen. Das gleiche gilt für den Park „Troy“ in Belek (wir berichteten). Die beiden Delphinarien hatten den Bestimmungen des „Dolphin Fund“ nicht entsprechen, moniert wurden die Größen der Becken, die Lautstärke, denen die Tiere ausgesetzt wurden, aber auch die Hygiene bei der Haltung der Tiere.

Nun meldet die türkische Presse den Tod von vier von elf Delphinen im Sealanya Yunus Park in Alanya. Dazu vermeldet der Leiter des Landwirtschaftsamts Antalya, daß je einer der aus Japan importierten Delphine am 6., 9. 10. und 14. Februar starb. Die Delphine werden nun im zuständigen Amt für Gerichtsmedizin in Konya einer Autopsie unterzogen, um die Todesursachen zu klären. Außerdem wird nun das Wasser in den Delphinbecken überprüft.

Die Anlage Sealanya Yunus Parkı ist zwar eine legal und unter amtlicher Kontrolle tätige Anlage, doch scheint dies nicht auszureichen, um ein gesundes Leben der speziell für Darbietungen ausgebildeten Delphine zu sichern.

Unterdessen regt sich auch in der Türkei der Protest gegen die Haltung von Delphinen in ähnlichen Anlagen zu Showzwecken. So protestiert auch der Vorsitzende der türkischen Föderation für die Rechte der Tiere (Hayvan Hakları Federasyonu), Ahmet Kemal Şenpolat:

„Diese Tiere, die ihren Müttern entrissen und in die Türkei gebracht werden, sterben im Grunde bereits auf ihrer Reise in psychologischer Hinsicht,“ sagte Şenpolat der türkischen Presse. „Sie werden in den Anlagen zu Verhaltensweisen gezwungen, die ihrer Natur widersprechen,“ fügte er hinzu.

Şenpolat forderte weiter, daß eine den Bestimmungen widersprechende Haltung und ein Mißhandeln der Tiere strafbar in der Türkei strafbar gemacht wird. In der Türkei werden diese Tatbestände bislang lediglich als Ordnungswidrigkeit mit geringen Strafen geahndet. Das größte Problem für die Betreiber von Delphinarien in der Türkei dürfte somit bisher die Tatsache sein, daß ein Tod der bis zu 50.000 Euro teuren Tiere eine erhebliche wirtschaftliche Einbuße darstellt.

Unterdessen hatte der Dolphin Fund bereits letztes Jahr weitere Überprüfungen türkischer Delphinarien angekündigt – das scheint auch bitter nötig zu sein.

Quelle: tourexpi

BITTE VERZICHTET AUF BESUCHE IN TIERPARKS; WO DELPHINE GEHALTEN WERDEN!!!!!!!!!!


Manuela

Angefügte Bilder:
23786.jpg  
Manuela Offline


Beiträge: 549


22.02.2010 09:07
#2 RE: Skandal antworten

4 tote Delphine: Öger nimmt alle Delphinshows aus Programm

Nachdem in Alanya vier Delphine eines türkischen Delphinariums unter bisher ungeklärten Umständen gestorben sind, nahm nun Öger Tours alle türkischen Delphinarien aus seinem Programm.

Unter bisher ungeklärten Umständen sind innerhalb von einer Woche die Delphine Efes, Sezar, Sola und Dione im Sealanya-Delphinarium in Alanya gestorben (wir berichteten).

Nun meldet das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF), daß der Reiseveranstalter Öger Tours vorgestern ankündigte, er habe „sämtliche Delfin-Shows in der gesamten Türkei aus dem Ausflugsprogramm genommen“.

Bereits zuvor hatten die TUI und auch andere deutsche Reiseveranstalter Delphinshows in Antalya und Belek aus dem Programm genommen, nachdem über eine den Tieren nicht gemäße Haltung berichtet worden war.

Das WDSF fordert nach den Todesfällen erneut die Schließung sämtlicher elf türkischer Delfinarien, da die unhygienische Betonbeckenhaltung und der mangelnde Sachverstand der Delphintrainer die Tiere zu Tode quält.

Die deutschen Reiseveranstalter fordert das WDSF auf, insbesondere die Delfinarien an der türkischen Riviera von Kemer bis Belek aus dem Programm zu nehmen.

Das WDSF wurde 2007 zum Schutz von Walen und Delphinen gegründet und ist seit 2008 als gemeinnützige und steuerbefreite Organisation anerkannt.

Quelle. tourexpi

Manuela Offline


Beiträge: 549


04.03.2010 11:56
#3 RE: Skandal antworten

Delphinskandal Türkei: Toxische Stoffe und Infektionen festgestellt

Nachdem die vor einigen Tagen in einem Delphinarium in Alanya gestorbenen 4 Delphine für Aufsehen und Forderung nach einer besseren Kontrolle ähnlicher Delphinarien in der Türkei gesorgt haben, gibt es nun erste Erkenntnisse über die möglichen Todesursachen.

Die 4 Delphine waren zwischen dem 6. und 14. Februar im Delphinarium Sealanya Yunus Park in Alanya aus bisher ungeklärten Ursachen gestorben und hatten dazu geführt, daß einige deutsche Veranstalter dieses und weitere Delphinarien aus ihren Programmen nahmen (wir berichteten).

Wie die türkische Zeitung Yeni Alanya nun aktuell berichtet, sind nach der Autopsie und Untersuchung der Tiere durch türkische Behörden nun erste Erkenntnisse über die möglichen Todesursachen bekannt geworden.

So ergab die Autopsie der Tiere durch das Institut für Veterinärmedizin, Kontrolle und Forschung in Konya, daß die Lungen der Tiere von einer Infektionskrankheit befallen waren, und daß sich toxische Stoffe in einigen Organen angesammelt hätten.

Dagegen fielen bei Untersuchungen des Wassers der Becken, in denen die Delphine gehalten wurden, ebenso wie bei Untersuchungen des ihnen verabreichten Futters keine problematischen Werte auf.

Tierschutzorganisationen wie das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) fordern seit langem die Schließung türkischer Delphinarien aufgrund der „unhygienischen Betonbeckenhaltung“ und „mangelndem Sachverstand der Trainer“. Zudem wird der Streß der Tiere durch laute Musik während der Vorführungen bemängelt.

Deutsche Reiseveranstalter hatten das Delphinarium in Alanya nach dem Bekanntwerden des Todes der Delphine aus ihrem Programm genommen, Öger Tours ging dabei sogar so weit, sämtliche türkischen Delphinshows aus seinem Programm zu nehmen.

Quelle: tourexpi

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